Eine Reise ins Mittelalter für die 4 a

Im Oktober startete die 4a Klasse nach Werfen.

Dort wollten wir die Burg Hohenwerfen besichtigen.

Unsere Museumspädagogin erzählte uns, dass die Burg im Jahre 1077 von Erzbischof Gebhard von Helfenstein auf einem 113m hohen Felskegel erbauen ließ. Der Name Werfen kommt nicht vom Wort „werfen“, wie manche von uns vermuteten. Die Bezeichnung des Ortes Werfen kommt von „werve“. Das bedeutet Strudel oder Wirbel. Damit wird die Stelle bezeichnet, wo die Salzach am Fuße der Burg „herumgewirbelt“ wird.

So manch einer von uns stellte sich das Leben auf einer Burg sehr romantisch vor. Wir erfuhren jedoch, dass es ganz schön rau zuging zur Zeit der Ritter und Burgfräulein. Das stellten wir fest, als wir den Kerker besichtigten, in dem Leute gefangen gehalten wurden. Natürlich hörten wir viel Interessantes über Schießpulver, Kanonen und Pechnasen und wie eine Burg verteidigt wurde. Als unsere Führung beendet war, durften wir noch einer Greifvogelschau beiwohnen. Die Falknerei hat auf der Burg Hohenwerfen eine lange Tradition und wurde von Burgherren und Burgdamen betrieben. Eindrucksvoll schwebten der Wanderfalke, der Steinadler und der Mönchsgeier über unsere Köpfe hinweg. So manch einer musste um seine Kopfbedeckung fürchten, so nahe flogen die Greifvögel an uns vorbei. Zu Fuß marschierten wir wieder zur S-Bahn und machten uns auf die Heimreise zur Schule.

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